Therapie für Hunde

Wirbelkanaleinengung Otti

OttiOtti ist ein 7 jähriger Münsterländer-/ Deutsch-Drahthaarmix und wurde mit hochgradiger Lahmheit hinten beidseits, Schwäche der Hinterhandmuskulatur und sehr druckschmerzhafter Lendenwirbelsäule vorgestellt. Seine Medikation nach Röntgendiagnose vom Tierarzt bestand aus Praevicoxtabletten, passende Dosierung zu seinem Körpergewicht von ca. 16 kg, Therapieerfolg nach 3 Wochen dauernder Medikation: mäßig. Tabletten jetzt alle.

Die vollständige körperliche Untersuchung hier blieb bis auf den Bewegungsapperat unauffällig: Bewegungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkt, ataktisches Gangbild, Reflexe abgeschwächt, Muskulatur atrophiert jeweils hinten beidseits, rechts mehr als links.

Naturheilkundliche Therapie:

Injektionskur mit Traumeel und Zeel, in an Befindlichkeit anzupassender Dosierung.
Vitamin B12 Depotinjektion.
Magnetfeldtherapie täglich, mit schwacher Pulsierung.
Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln: antientzündlich und zur Verbesserung des Gelenkstoffwechsels (Doloral/Arthral, Fa. Navalis).

Therapieergebnis nach 3 Wochen:

Deutlich agilerer Hund, Bewegungsmuster nur noch geringgradig ataktisch, Lendenwirbelsäule deutlich weniger druckdolent, Reflexe besser auslösbar. Therapie hat sehr gut gegriffen und wird angepasst fortgeführt.

 

JolieFallbeispiel Mykotherapie bei rezidivierender Zystitis (wiederkehrende Blasenentzündung):

Anamnese

Vorgestellt wurde eine 11 jährige, kastrierte Parsson-Russell Hündin mit wiederkehrender bakterieller Blasenentzündung.
Zustand nach Blasensteinoperation (massivst Struvitsteine) vor 18 Monaten, ca. alle 3 Monate erfolgreich mit verschiedenen Antibiotika behandelt, jedoch spätestens 3 Wochen nach Beendigung der Antibiose wieder Reizblase, Inkontinenz, Blut und Bakterien im Urin.
Letzte Antibiose vor 4 Wochen beendet.
Letzter Blasenultraschall zeigte in Teilbereichen eine verdickte Blasenwand, keine Steine, kein Hinweis auf Harngries.

Körperliche Untersuchung

Hündin in gutem Allgemeinzustand, nicht adipös, Haut und Fellbild unauffällig, Lymphknoten, arterielle Pulse, Herz- Lungenauskultation unauffällig. Offenes, freundliches Wesen.
Bei Abdomenpalpation schmerzhafter Blasentastbefund mit Urinentleerung. Urinteststreifen: Leukozyten +++, Erythrozyten +++, Nitrit +++, ph 5.

Eingesetzte Heilpilze der Fa. Mykovital: Auricularia/Reishi Mischung plus Cordyceps/Polyporus Mischung eingeschlichen gemäß des von mir erstellten Einnahmeplans für diese Hündin.

Behandlungsergebnis

Bereits nach zweiwöchiger Behandlung zeigte sich eine deutliche Abschwächung der Symptome, obwohl die Pilze zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bei ihrer vollen Dosierung angekommen waren.
Nach dreimonatiger Behandlung in Volldosierung weist die Hündin keinerlei veränderte Urinbefunde mehr auf, die Schmerzhaftigkeit des Bauches im Blasenbereich ist verschwunden, der Urin wird besser und länger aufgehalten.
Die Therapie wird dauerhaft, in geringerer Dosierung fortgesetzt. Die Tierhalter sind sehr zufrieden mit dem Behandlungsergebnis.

Kontakt

Naturheilpraxis

Doris Menze

Berner Straße 23

27809 Lemwerder

Telefon: +49 421 - 69 00 84 36

Email: info@naturheilpraxis-menze.de

Kurzinfo über Doris Menze

-> geboren am 09.10.1958 in Bremen

-> Ausbildung zur Pferdewirtin

-> 1992-1994 Ausbildung zur Tierarzthelferin

-> Medizinische und naturheilkundliche Ausbildung zur Heilpraktikerin

-> 2004 Niederlassung als Heilpraktikerin

-> Studium zur Tierheilpraktikerin, 2004 Eröffnung der Naturheilpraxis für Tiere